Nun stehe ich also vor ihm und weiß nicht was ich tun soll. Wäre ich jetzt wohl ein Mensch, würde ich entweder in Tränen ausbrechen, mich in Grund und Boden stottern oder umfallen. Ja, umfallen wäre das realistischste, dann würde ich vielleicht auch dieser herzhaft peinlichen Situation enkommen. Er schaut mich etwas verwundert an, geht in die Knie und streckt vorsichtig die Hand nach mir aus. Beruhigend flüstert er auf mich ein und ich lasse es gewähren. Wie ferngesteuert folge ich ihm in seinen Wohnwagen und blicke mich nochmal zu den Anderen um. Alice schaut mir besorgt nach. Ich versuche ihr mit einem leichten Kopfnicken die Angst zu nehmen. Als ich bei ihm mitten im "Wohnzimmer" stehe, fängt er an zu reden. "Ich kenne dich! Du bist mir in meinen Träumen begegnet und du willst jetzt, dass ich dir und deinen Freunden helfe, wieder Mensch zu werden! Ach ja, und ich weiß von deinen Begleitern!" Etwas irritiert schaue ich ihn mit meinen großen Augen an. Ich setze mich und lausche weiter seiner sanften aber zugleich auch kräftigen Stimme. "Ihr habt vorhin den Kerl beobachtet, der bei mir geklopft hat. Er ist einer von uns. Genau wie die anderen Bewohner dieses Dorfes und ich bin der Einzige - warum auch immer - der die Gabe hat, zu lehren wie man unter den Gestalten des Vier- und des Zweibeiners zu wechseln!" Wieder beugt er sich zu mir runter, doch dieses mal setzt er sich genau vor mich. Nun kann ich ihm direkt in die wunderschönen Augen, die die Farbe eines Peridot besitzen, blicken. (Wer nicht weiß was ein Peridot ist, Google kennt die Lösung des Rätsels ;D) "Ich bin Bela. Und du musst Rachel sein?!?" Lächelnd hebt er meine Pfote und schüttelt sie zum Gruß. Zum Glück kann man nicht sehen, dass mir ganz warm wird und ich rot anlaufe! Er steht wieder auf und kramt ein Fläschen mit einer - für mich unbekannten - Flüssigkeit hervor. Als er zu mir geht, dreht er sich noch einmal um und packt sich eine Decke, wirft sie mir um die Schultern und setzt sich ein weiteres Mal vor mich. "Das könnte jetzt etwas bitzeln!". Er verwendet einen Klammergriff und öffnet so mein Maul (also echt, das hätte ich jetzt sogar noch allein geschafft), dann schüttet er mir die Brühe auf die Zunge und hält meine Schnauze fest zu. Ich versuche mich zu wehren, doch ehe ich mich versehe, bin ich weggetreten. Na toll. Alleine mit nem Fremden in dessen Wohnwagen! Wenigstens bin ich ein Wolf oder? Als ich wieder aufwache schaue ich auf die Uhr. Nachmittag. Ich muss für ein paar Stunden weg gewesen sein. Als ich versuche aufzustehen, bemerke ich dass mein Fell wieder verschwunden ist und ich packe hektisch die Decke, um meinen Körper vor Blicken zu schützen. Welche Blicke? Bela ist weg! Neben mir liegen ein paar Klamotten und ich entscheide mich einfach mal ein T-Shirt mit dem Aufdruck einer Band, ein paar Boxershorts und ne Jogginghose anzuziehen. Alle mal besser als nackt durch die Wildnis zu rennen! Langsam und noch etwas schlaftrunken öffne ich die Tür und blicke hinaus. Jenny, Alice, Cloe, Taylor und Sam. Meine Freunde liegen ebenfalls splitterfasernack auf dem Boden, bedeckt von ein paar Decken und neben ihnen liegt je ein weiterer Stapel mit Wäsche. Jenny ist die erste die zu sich kommt. Sie schaut mich an und kuschelt sich in die Decke. "Wo, wo sind wir und warum bin ich nackt?" Fragen über Fragen. "Geh in den Wohnwagen und zieh dich um!" die bekannte Stimme nähert sich wieder. Bela! Freudig wie ein junger Hund sehe ich ihn an. (Memo an mich selbst: Ich sollte meine Gefühle und Gedanken in den Griff bekommen!) Dann werden auch die anderen wach. Taylor kreischt los. "WER HAT MICH AUSGEZOGEN?". Schlagartig muss ich anfangen zu lachen und Bela hebt eine Augenbraue und stellt mit einem leicht ironischen Unterton in der Stimme fest: "Ich! Weißt du's nicht mehr? Wir hatten ne heiße Nacht und haben uns in der Wildnis vergnügt!..."
Dienstag, 23. April 2013
Der Fremde
Ich versuche mal in ner halben Stunde mir irgendwas zusammen zureimen. Hoffe dass es funktioniert!
Nun stehe ich also vor ihm und weiß nicht was ich tun soll. Wäre ich jetzt wohl ein Mensch, würde ich entweder in Tränen ausbrechen, mich in Grund und Boden stottern oder umfallen. Ja, umfallen wäre das realistischste, dann würde ich vielleicht auch dieser herzhaft peinlichen Situation enkommen. Er schaut mich etwas verwundert an, geht in die Knie und streckt vorsichtig die Hand nach mir aus. Beruhigend flüstert er auf mich ein und ich lasse es gewähren. Wie ferngesteuert folge ich ihm in seinen Wohnwagen und blicke mich nochmal zu den Anderen um. Alice schaut mir besorgt nach. Ich versuche ihr mit einem leichten Kopfnicken die Angst zu nehmen. Als ich bei ihm mitten im "Wohnzimmer" stehe, fängt er an zu reden. "Ich kenne dich! Du bist mir in meinen Träumen begegnet und du willst jetzt, dass ich dir und deinen Freunden helfe, wieder Mensch zu werden! Ach ja, und ich weiß von deinen Begleitern!" Etwas irritiert schaue ich ihn mit meinen großen Augen an. Ich setze mich und lausche weiter seiner sanften aber zugleich auch kräftigen Stimme. "Ihr habt vorhin den Kerl beobachtet, der bei mir geklopft hat. Er ist einer von uns. Genau wie die anderen Bewohner dieses Dorfes und ich bin der Einzige - warum auch immer - der die Gabe hat, zu lehren wie man unter den Gestalten des Vier- und des Zweibeiners zu wechseln!" Wieder beugt er sich zu mir runter, doch dieses mal setzt er sich genau vor mich. Nun kann ich ihm direkt in die wunderschönen Augen, die die Farbe eines Peridot besitzen, blicken. (Wer nicht weiß was ein Peridot ist, Google kennt die Lösung des Rätsels ;D) "Ich bin Bela. Und du musst Rachel sein?!?" Lächelnd hebt er meine Pfote und schüttelt sie zum Gruß. Zum Glück kann man nicht sehen, dass mir ganz warm wird und ich rot anlaufe! Er steht wieder auf und kramt ein Fläschen mit einer - für mich unbekannten - Flüssigkeit hervor. Als er zu mir geht, dreht er sich noch einmal um und packt sich eine Decke, wirft sie mir um die Schultern und setzt sich ein weiteres Mal vor mich. "Das könnte jetzt etwas bitzeln!". Er verwendet einen Klammergriff und öffnet so mein Maul (also echt, das hätte ich jetzt sogar noch allein geschafft), dann schüttet er mir die Brühe auf die Zunge und hält meine Schnauze fest zu. Ich versuche mich zu wehren, doch ehe ich mich versehe, bin ich weggetreten. Na toll. Alleine mit nem Fremden in dessen Wohnwagen! Wenigstens bin ich ein Wolf oder? Als ich wieder aufwache schaue ich auf die Uhr. Nachmittag. Ich muss für ein paar Stunden weg gewesen sein. Als ich versuche aufzustehen, bemerke ich dass mein Fell wieder verschwunden ist und ich packe hektisch die Decke, um meinen Körper vor Blicken zu schützen. Welche Blicke? Bela ist weg! Neben mir liegen ein paar Klamotten und ich entscheide mich einfach mal ein T-Shirt mit dem Aufdruck einer Band, ein paar Boxershorts und ne Jogginghose anzuziehen. Alle mal besser als nackt durch die Wildnis zu rennen! Langsam und noch etwas schlaftrunken öffne ich die Tür und blicke hinaus. Jenny, Alice, Cloe, Taylor und Sam. Meine Freunde liegen ebenfalls splitterfasernack auf dem Boden, bedeckt von ein paar Decken und neben ihnen liegt je ein weiterer Stapel mit Wäsche. Jenny ist die erste die zu sich kommt. Sie schaut mich an und kuschelt sich in die Decke. "Wo, wo sind wir und warum bin ich nackt?" Fragen über Fragen. "Geh in den Wohnwagen und zieh dich um!" die bekannte Stimme nähert sich wieder. Bela! Freudig wie ein junger Hund sehe ich ihn an. (Memo an mich selbst: Ich sollte meine Gefühle und Gedanken in den Griff bekommen!) Dann werden auch die anderen wach. Taylor kreischt los. "WER HAT MICH AUSGEZOGEN?". Schlagartig muss ich anfangen zu lachen und Bela hebt eine Augenbraue und stellt mit einem leicht ironischen Unterton in der Stimme fest: "Ich! Weißt du's nicht mehr? Wir hatten ne heiße Nacht und haben uns in der Wildnis vergnügt!..."
Nun stehe ich also vor ihm und weiß nicht was ich tun soll. Wäre ich jetzt wohl ein Mensch, würde ich entweder in Tränen ausbrechen, mich in Grund und Boden stottern oder umfallen. Ja, umfallen wäre das realistischste, dann würde ich vielleicht auch dieser herzhaft peinlichen Situation enkommen. Er schaut mich etwas verwundert an, geht in die Knie und streckt vorsichtig die Hand nach mir aus. Beruhigend flüstert er auf mich ein und ich lasse es gewähren. Wie ferngesteuert folge ich ihm in seinen Wohnwagen und blicke mich nochmal zu den Anderen um. Alice schaut mir besorgt nach. Ich versuche ihr mit einem leichten Kopfnicken die Angst zu nehmen. Als ich bei ihm mitten im "Wohnzimmer" stehe, fängt er an zu reden. "Ich kenne dich! Du bist mir in meinen Träumen begegnet und du willst jetzt, dass ich dir und deinen Freunden helfe, wieder Mensch zu werden! Ach ja, und ich weiß von deinen Begleitern!" Etwas irritiert schaue ich ihn mit meinen großen Augen an. Ich setze mich und lausche weiter seiner sanften aber zugleich auch kräftigen Stimme. "Ihr habt vorhin den Kerl beobachtet, der bei mir geklopft hat. Er ist einer von uns. Genau wie die anderen Bewohner dieses Dorfes und ich bin der Einzige - warum auch immer - der die Gabe hat, zu lehren wie man unter den Gestalten des Vier- und des Zweibeiners zu wechseln!" Wieder beugt er sich zu mir runter, doch dieses mal setzt er sich genau vor mich. Nun kann ich ihm direkt in die wunderschönen Augen, die die Farbe eines Peridot besitzen, blicken. (Wer nicht weiß was ein Peridot ist, Google kennt die Lösung des Rätsels ;D) "Ich bin Bela. Und du musst Rachel sein?!?" Lächelnd hebt er meine Pfote und schüttelt sie zum Gruß. Zum Glück kann man nicht sehen, dass mir ganz warm wird und ich rot anlaufe! Er steht wieder auf und kramt ein Fläschen mit einer - für mich unbekannten - Flüssigkeit hervor. Als er zu mir geht, dreht er sich noch einmal um und packt sich eine Decke, wirft sie mir um die Schultern und setzt sich ein weiteres Mal vor mich. "Das könnte jetzt etwas bitzeln!". Er verwendet einen Klammergriff und öffnet so mein Maul (also echt, das hätte ich jetzt sogar noch allein geschafft), dann schüttet er mir die Brühe auf die Zunge und hält meine Schnauze fest zu. Ich versuche mich zu wehren, doch ehe ich mich versehe, bin ich weggetreten. Na toll. Alleine mit nem Fremden in dessen Wohnwagen! Wenigstens bin ich ein Wolf oder? Als ich wieder aufwache schaue ich auf die Uhr. Nachmittag. Ich muss für ein paar Stunden weg gewesen sein. Als ich versuche aufzustehen, bemerke ich dass mein Fell wieder verschwunden ist und ich packe hektisch die Decke, um meinen Körper vor Blicken zu schützen. Welche Blicke? Bela ist weg! Neben mir liegen ein paar Klamotten und ich entscheide mich einfach mal ein T-Shirt mit dem Aufdruck einer Band, ein paar Boxershorts und ne Jogginghose anzuziehen. Alle mal besser als nackt durch die Wildnis zu rennen! Langsam und noch etwas schlaftrunken öffne ich die Tür und blicke hinaus. Jenny, Alice, Cloe, Taylor und Sam. Meine Freunde liegen ebenfalls splitterfasernack auf dem Boden, bedeckt von ein paar Decken und neben ihnen liegt je ein weiterer Stapel mit Wäsche. Jenny ist die erste die zu sich kommt. Sie schaut mich an und kuschelt sich in die Decke. "Wo, wo sind wir und warum bin ich nackt?" Fragen über Fragen. "Geh in den Wohnwagen und zieh dich um!" die bekannte Stimme nähert sich wieder. Bela! Freudig wie ein junger Hund sehe ich ihn an. (Memo an mich selbst: Ich sollte meine Gefühle und Gedanken in den Griff bekommen!) Dann werden auch die anderen wach. Taylor kreischt los. "WER HAT MICH AUSGEZOGEN?". Schlagartig muss ich anfangen zu lachen und Bela hebt eine Augenbraue und stellt mit einem leicht ironischen Unterton in der Stimme fest: "Ich! Weißt du's nicht mehr? Wir hatten ne heiße Nacht und haben uns in der Wildnis vergnügt!..."
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